Mein Jahr als quasi-Zivi in Nottingham, England

Eislaufen, Marshmallows und Pyjamas

Am Nottingham Market Square ist alljährlich ein deutscher Weihnachtsmarkt mit Bretzeln, Stollen, Glühwein und anderen typisch deutschen Leckereien. Außerdem wird eine Eisbahn aufgebaut, die sich mitten im Markt befindet und damit perfekte Atmosphäre schafft. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so verabredete ich mich mit Effie aus Neuseeland und Mickey zum Schlittschuhlaufen. Während Mickey mehrere Jahre wochenends Eis lief und ich auch ziemlich sicher war, musste Effie sich oft an der Bande festhalten und ist mehrere Male hingefallen, hat sich aber nichts getan. Somit hatten wir alle eine Menge Spaß. Anschließend haben wir bei Frankie und Benny´s ein köstliches Dinner gehabt.

Als ich einmal Pyjamas kaufen war, kam Effie die Idee eine Pyjama Party in der German Flat zu veranstalten und alle Long Term Vollies einzuladen. Gesagt, getan. Wir gingen ins City Centre um so einige Sachen für die Party einzukaufen und waren anschließend noch in Cookie Shake, wo man sich aus dutzend Zutaten seinen eigenen Shake zusammenstellen kann. Ich hatte einen heißen Ferrero Rocher Shake, lecker.

Schließlich war der Tag gekommen und wir verbrachten den ganzen Nachmittag damit unsere Party vorzubereiten: Lichterketten aufhängen, Kerzen anzünden, die Sofas mit Decken gemütlich machen, eine Schnipseljagd vorbereiten und dazugehörige Teile einer Gute-Nacht-Geschichte schreiben, entspannende Musik zusammenstellen, Schwimmkerzen in die Badewanne tun usw. Als es dann soweit war, aßen wir Marshmallows in geschmolzener Schokolade, Zuckerwatte, Popcorn, tranken heiße Schokolade mit Schuss, Glühwein und alle kamen natürlich in Pyjamas. Die geplante Kissenschlacht haben wir in der Aufregung leider vergessen.

Am 6. Dezember fing ich meine Arbeit als Volunteer Assistant an. Das heißt ich werde in der nächsten Zeit als Pfleger angelernt und habe damit mehr Verantwortung, andere Aufgaben und mehr Abwechslung. In meiner ersten Schicht habe ich Betten gemacht, Essen serviert, Gästen beim Auspacken ihres Koffers geholfen und einen Gast mit Ka Eun, einer Koreanerin, zu Bett gebracht. Zwischendurch war es eher entspannend und wir haben rumgealbert. Ich denke die Arbeit wird mir jetzt noch mehr Spaß machen.

 

Yoof Week

Lang erwartete und vorbereitete "Jugendwochen" gibt es drei Mal im Jahr: zu Ostern, im Sommer und zu Weihnachten.  Dann gibt es besonderes Programm und die Gäste sind allesamt zwar keine Jugendlichen mehr aber deshalb noch lang nicht weniger trink- oder partyfest. Jeden Tag gibt es anderes Programm und die Bar ist ebenfalls länger geöffnet, meist bis 2 Uhr morgens. Am Samstagabend stand alles unter dem Motto "Casino Royale". Demnach war jeder schick angezogen, es gab köstliches Dinner und anschließend wurde die Lounge in ein Casino verwandelt: Es ga b Spieltische mit Black Jack, Roulette usw. Außerdem Freisekt, Cocktails und Schokoladenfondue mit Marshmallows und Erdbeeren. Hat mir sehr gut gefallen. Am Tag darauf ging es in Gruppen zum Pub Crawl: Pubs, Kneipen und Gesaufe. Ich kann mich jedoch gut im Zaum halten :-) Wettbewerb zwischen den Gruppen war es eine tischbeinhohe Tanne zu schmücken. Das Problem: Die Dekoration musste in Pubs geklaut und erschnorrt werden. Meine Gruppe hat leider nicht gewonnen aber unser Christbaum hatte immerhin Gesicht und "weibliche Züge", also ziemlich kreativ (dank mir selbstredend). Am Montag gingen die Gäste zur Snowdome Eislaufbahn, da war ich leider nicht dabei. Die Vorstellung, dass Rollstühle von Vollies auf dem Eis umhergeschoben werden, ist allerdings amüsant. Am Abend gab es  wiederum einen DJ und coole Lichteffekte wie in einer ordentlichen Disco. Freiwillige Mitarbeiter und Vollies wurden anschließend bei einer Sklavenauktion für eine Stunde versteigert und mussten Drinks besorgen oder massieren. Am Dienstag sind Gäste und Vollies clubben gefahren und erst gegen 3 Uhr nach Mitternacht wiedergekommen. Am Morgen danach sind natürlich viele Gäste lange im Bett geblieben, deshalb gab es Brunch mit Pasteten, Burgern und einigem mehr neben dem üblichen englischen Frühstück. Witzigerweise haben wir abgemacht, dass außerdem jeder in seinem Schlafanzug zum Brunch kommt. Am Nachmittag gab es schließlich ein köstliches Weihnachtsdinner mit Truthahn und leckerem Dessert. Am Abend wurde von den Care Assistants das Krippenspiel aufgeführt, selbstverständlich in einer lustigen, moderneren Variante. Der Donnerstag stand unter dem Motto Fame: Verrückte Outfits a la 60er/70er und eine Talentshow. Mit Freitag war der ersehnte Partyabend schließlich gekommen. Das Motto war diesmal: Disney. Fast jeder hat sich dann verkleidet, sei es nun Esmeralda von Quasimodo, Charaktere aus Toy Story, Dorothy von Zauberer von Oz, Cinderella, Alice im Wunderland, böse Schwestern, Hexen, Zeus von Hercules, eine Menge Minny Mäuse, Simba und viele mehr. Ich habe mich als Vogelscheuche von Wizard of Oz verkleidet.

Staff Party

Am Samstag verließen Vollies und Gäste wie gewohnt das Center, jedoch kamen keine neuen rein, denn am Abend war eine Mitarbeiter Feier geplant: Es gab Freidrinks, Trinkspiele, leckeres Essen, Musik, Karaoke und insgesamt eine Menge Spaß. Dies war bestimmt mitunter der beste Abend aller Zeiten hier in Skylarks. Jeder war guter Stimmung und wir haben getanzt und gesungen, dass die Hütte brennt.

Weihnachten und Neujahr

Zu Weihnachten gab es mal wieder ganz gutes Essen, Desserts und nach dem Dinner kam der Weihnachtsmann! Er hat Geschenke für alle Gäste und Volunteers verteilt. Wir haben Pralinen bekommen. Unter den long term volunteers haben wir außerdem einen Jul-Club veranstaltet. Ich habe jemandem, der auf Tricks steht eine Art Zauberkasten geschenkt. Selbst bekommen habe ich einen superwarmen Schal von Ka Eun. Auf zwei Tage verteilt haben Effie und ich in der German flat Weihnachten gefeiert. Geschenke von unseren Eltern und uns selbst gekaufte Geschenke standen schon lange vorher unterm Weihnachtsbaum, den wir schön dekoriert hatten. Wir haben uns auch gegenseitig was geschenkt (ich bekam einen Schokoladenbrunnen von Effie).

Zu Sylvester bin ich mit Ka Eun und Adrea zu einer Party bei Lisa gegangen. Auch wenn wir den Weg erst nach einigen Mühen fanden, drinnen konnten wir uns ja mit Drinks aufwärmen. Jackie, die im Center Urlaub gemacht hat, war ebenfalls mit dabei. Zu später Stunde waren einige sehr lustig drauf. Andrea hat z. B. überwiegend Spanisch gesprochen ohne zu realisieren, dass wir sie nicht verstehen. Feuerwerk ist leider nicht sehr verbreitet, vor allem da man es nur in bestimmten lizenzierten Läden kaufen kann, aber wir sind gut reingerutscht.

Januar 2009

Da im Januar das Center für Gäste geschlossen ist, haben wir die Zeit genutzt für einige Tage nach Berlin zu fliegen, schließlich sind Flüge momentan sehr günstig. Ich habe Effie, Ed und James die Stadt gezeigt, wir waren im Schwapp Schwimmbad, und sind natürlich ausgegangen. Trotz des arktischen Wetters (über den Schnee hat sich Effie als Neuseeländerin, die das nicht oft zu sehen bekommt, sehr gefreut) hatten wir eine Menge Spaß und konnten es schließlich auch zum Schlittenfahren nutzen. Als wir zurückkamen waren dann Trainings und putzen angesagt, denn das Center muss für die nächste Saison auf Vordermann gebracht werden. Meinen Geburtstag am 19. habe ich einen Tag in der Stadt in Bars und Clubs und den darauffolgenden im Center verbracht, Freunde eingeladen und gefeiert. Nach einer weiteren Woche in Berlin musste ich für eine längere Weile Goodbye zu Freunden und Familie sagen. Ich vermisse euch alle! Die restlichen Trainings zum Thema Alzheimer, Pflegestandards, Volunteers, Kulturelles Bewusstsein und andere waren noch sehr interessant. Nachdem das Center wiedereröffnet wurde, bin ich mit Andrea und Ji Hyun für zwei Nächte nach London gereist. Wir übernachteten in einem Jugend Hostel und haben uns eine Menge angeschaut: Von Museen wie dem National History Museum, die National Gallery und Tate Modern über den Buckingham Palace, Westminster Abbey, Tower Bridge, Picadilly Circus und Chinatown bis hinzu Greenwich, wo wir die Sternenwarte und das Planetarium sahen. Da dort der Nullmeridian der Längengrade verläuft konnten wir außerdem mit einem Fuß auf der Ost- und mit dem anderen auf der Westseite der Erde stehen.

 Bald darauf hatte ich meine ersten Nachtschichten von 21.30 bis 7 Uhr morgens. Da es sehr ruhig war und alle 14 Gäste durchschliefen, war es sehr entspannend und ich konnte meine Wäsche waschen, Musik hören oder sonst tun was ich wollte. Gelangweilt habe ich mich jedenfalls nicht. Allerdings ist es ein seltsames Gefühl einerseits Leute schlafen gehen zu sehen und am nächsten Morgen wieder aufstehen zu sehen während man selber die ganze Nacht wach war und andererseits natürlich am Morgen selbst erst gegen 8 Uhr schlafen zu gehen. Überraschenderweise fühlte ich mich aber selbst nach der Schicht noch so gut, dass ich glatt weiterarbeiten könnte. Müdigkeit oder Probleme wachzubleiben hatte ich auch nicht. Erst einmal im Bett bin ich dann jedoch schnell eingeschlafen. Am nächsten Abend war ich dann mit einigen Leuten in einer spanischen Tapas Bar. Das Essen war sehr lecker und ich kann es nur empfehlen, vor allem da jeder mehrere kleine Gerichte bestellt und man dann teilen kann.

Bye Bye

Effie aus Neuseeland war hier meine beste Freundin geworden. Wir schauten fast täglich Filme zusammen in der German flat, alberten rum, gingen einkaufen oder Party machen und jedes Mal wenn ich jemand zum reden (oder nerven) brauchte war sie da. Doch Anfang März war es Zeit Tschüss zu sagen denn ihre elf Monate hier waren abgelaufen und sie musste zurück nach Hause. Doch wir haben eine Menge schöner Erinnerungen zusammen gesammelt. Bei ihrer Goodbye party am Abend bevor war sie ziemlich betrunken, da jeder ihr einen Drink ausgegeben hat. Es war sehr lustig jedenfalls. Da Effie in dem Zimmer neben der Flat wohnte bekam ich das Zimmer. Es ist zwar doppelt so groß aber auch ein seltsames Gefühl in ihrem ehemaligen Zimmer zu sein. Doch ich habe es mir sehr gemütlich dort gemacht: Neue Bettbezüge, ein Kissen, einen Teppich und Accessoires gekauft und ein Bild gemalt sowie die Wand teils gestrichen. Ich denke es ist nun der schönste Raum im gesamten Volly Block.

Am letzten Dienstag den 17. März war St Patrick´s Day. Wie ihr vielleicht wisst ist da Grün angesagt. Alle sollten an diesem Tag grüne Kleidung tragen. Das Wasser, dass zum passenden Dinner serviert wurde, u. a. Irish Stew, war ebenfalls grün gefärbt! Am Abend waren wir dann noch aus und fast alle haben ebenso grün oder irische Flaggen getragen, es gab Pub Games und spezielle Drinks mit Guinness oder Baileys.

April, April

Haltet mich nicht für super-fies oder verrückt. Ich liebe Scherze einfach zu sehr um diesen Tag ungenutzt verstreichen zu lassen. Am 1. April hatte ich Frühschicht. Ich hatte mir schon lange Zeit vorher vorgenommen, die Toiletten im Volly Block an diesem Tag abzuschließen, leider fiel mir erst auf, dass es der erste April ist, nachdem jeder schon beim Meeting war und die meisten Vollies folglich den Volly Block verlassen hatten. Das hielt mich allerdings nicht davon ab es trotzdem zu machen. Und so konnte ich immerhin den verbliebenen Long Term Vollies eine Freude machen, die später aufstehen konnten. Dass man die Toiletten einfach mit einem Ein-Penny-Stück verschließen und wieder aufschließen konnte, fiel (zum Glück) keinem ein, sodass Yumi, eines meiner Opfer sich beim Management beschwerte warum denn alle Toiletten in Reparatur seien, herrlich. Andrea habe ich vorgegaukelt sie müsste an ihrem freien Tag arbeiten, da viele Vollies wegen Beschwerden gehen mussten (was durchaus schon einmal vorgekommen ist). Außerdem wurden Gäste für ein Bad gebucht, die gar nicht existieren, um den Mitarbeitern der Spätschicht Panik zu machen. Kate, ein neues, bezauberndes Mädchen aus Melbourne, Australien musste doppelt leiden. Zuerst habe ich sie glauben lassen ihre freien Tage würden gestrichen da andere sie nicht genutzt haben und das Management sie deshalb nicht mehr als nötig empfand. Schließlich erhielt sie eine Flasche Vodka mit Wasser gefüllt und eine gefälschte Notiz von einem Freund. Euphorisch goss sie sich und mir ein Glas mit Apfelsaft und dem vermeintlichen Vodka ein um dann nur festzustellen, dass der Drink einfach nur zu schwach war. Also goss sie noch mehr ein. Alles was passierte war natürlich wässriger Apfelsaft. Das verstand sie jedoch nicht bis ich es ihr sagte. Ja, wir hatten eine Menge Spaß an dem Tag. Na gut, eigentlich vor allem ich. Aber mir wurde trotzem selbst kein Streich gespielt. Wir sind übrigens immer noch alle gute Freunde und es ist vergeben und vergessen.

Außerdem sind die letzten Tage sehr warm. Ich bin in guter Laune, mache Spaziergänge und genieße das fast schon sommerhaft anmutende Wetter hier.

 Zu Ostern war Yoof Week. Das hieß wiedermal: Anderes Programm, Trips und ne Menge feiern. Am Sonntag war Pub Crawl. Anders als zu Weihnachten hatte ich diesmal frei und konnte also die verschiedenen Gruppen mit Andrea und Kate besuchen wo wir wollten. In "Squares" war ein Jägermeister Trupp unterwegs. Da gab es einen verkleideten Elch und Fotos konnten gemacht werden. Am Abend danach war das Entertainment "Skylark´s Got Talent", das britische DSDS-Format. Ich wurde gefragt ob ich in der Jury sitzen wollte. Natürlich! Da Kate typisch sehr nett war und immer nur sagte: "That was sweet" wollte ich ein Dieter Bohlen sein und meinte dann z. B.: "Danke, jetzt habe ich Zahnschmerzen". Da die Show aber ohnehin sehr lustig war wurde alles mit Humor genommen. Acts waren u. a. ein Luftballon-Knoter, Gedichte-Zitierer, Tänzer, Sänger und Jongleur. Gewonnen hat letztlich Lisas Tochter die wie verrückt getanzt hat, sehr niedlich.

Am Ostermontag war dann Neon-Nacht im Lady Bay Pub. Da es in England momentan Mode zu sein scheint war auch nicht schwierig neonfarbene Kleidung zu finden. Ich habe eine orangene Krawatte, Hosenträger, Armbänder, Brille und Schnürsenkel getragen. Ich liebe solche Motto-Partys und werde die hier sicher vermissen. Am Freitag war dann Partynacht, diesmal sollte man sich besonders schick anziehen.Insgesamt eine sehr gelungene Woche.

Am folgenden Sonntag hatte ich eine Frühlingsparty in der German flat organisiert.  Da wurde mit Blumen dekoriert, alle sollten sich frühlingshaft anziehen, wir saßen auf Decken auf dem Boden und hatten ein Picknick mit Nudelsalat, Süßigkeiten, Pizza uvm.

Am Mittwoch ging ich dann für eine Woche zurück nach Berlin.

 

Sommersonne

Im Mai hatten wir eine weitere Themenwoche, von der ich zwar viel gehört, sie aber noch nicht erlebt habe: Pferderennen. Ausflüge zu Rennstrecken nah und fern gab es jeden Tag. Auf einem Trip war ich dabei und habe auch ein bisschen mitgewettet, mit mäßigem Erfolg. Ich habe zwar mal 5 Pfund gewonnen aber insgesamt an dem Tag 3 Pfund Verlust gemacht. Das geht aber noch, wenn ich so andere Leute sehe, die ihr Geld verpulvern. Jedoch machen andere Gäste auch richtig dicke Gewinne. So an die sechs Rennen sieht man bei einem Ausflug. Dabei ist das Warten verglichen mit den paar Sekunden, die Pferdchen und Jockey an einem vorbei zum Ziel rennen zwar im Übergewicht, aber mir hat es trotzdem Spaß gemacht. Es war Anfang Mai noch recht kühl aber die Oberschicht mit minimalen Kleidern und den berüchtigten Federhüten konnte man ebenso zu Hauf beobachten wie ihre gestriegelten männlichen Begleiter, sehr amüsant.

Mitte Mai sind Freunde und ich nach London gefahren um den nächsten Themenpark abzuklappern: Thorpe Park. Der hat die extremste und schnellste Achterbahn Europas "Stealth" sowie die Achterbahn "Saw" die auch ziemlich krass ist, von der gleichnamigen Filmreihe adaptiert und ein ganz schöner Schocker. Insgesamt ein sehr gelungener Tag, vor allem da wir dank Andrés Gutscheinen zum halben Preis reinkamen. Da ich nur für den Park hinfuhr ging´s für mich am Abend wieder zurück.

Die letzten zwei Wochen im Mai waren sehr heiß. Fast durchgängig blauer Himmel bei gefühlten 28 Grad waren perfekt für ein Picknick beim National Water Sport Centre, wo zu dieser Zeit die nationalen Rudermeisterschaften stattfanden, die wir uns oft anschauten, da der Eintritt frei war. 

Der zweite Skylarks Eurovision Song Contest fand zeitlich in unmittelbarer Nähe mit dem echten Wettbewerb statt. Diesmal habe ich mit Zara, einer Pflegerin hier, den Song "Sweetest Posion" von Nu Pagadi performt. Sie musste so tun als könnte sie deutsch singen. Wir hatten schwarze Kleidung und eine Art Choreografie. Außerdem kippte sie während der Perfomance "Gift" in mein Glas und gab es mir zu trinken. Andere Acts waren ebenso gut. So mimte Ed Elton John am Klavier mit tollem Kostüm und Perrücke und die Gruppe für England tanzte zu "It´s Raining Men" in Piratenoutfits umher. Diesmal haben letztere gewonnen. Wir waren immerhin dritter Platz. Weitaus besser als in der echten Show also.

Am Freitag 5. Juni hatte ich eine weitere (vielleicht letzte) Party in der German flat organisiert. Diesmal das Motto: Orientalisch. Es war mit Schnickschnack dekoriert, orientalische Musik spielte im Hintergrund und natürlich gab es exotische Drinks und Essen: Indisches Hühnerbrustfilet in scharfer Soße mit Joghurt, Brot und Baklava, eine türkische Nachspeise. Dann habe ich mir noch einen Tanz für eines der Lieder ausgedacht, wo jeder mitmachen musste.

17.3.08 15:52

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